
Trippel
Die ersten Jahre sind voller Termine. Die App merkt sie sich.
Ein Kind bekommen heißt: Gewicht notieren, U-Termine im Blick behalten, Impfungen abhaken — und nebenbei Elterngeld beantragen, Elternzeit anmelden, das Kind bei der Krankenkasse versichern. Alles mit eigenen Fristen, von denen manche Geld kosten, wenn man sie verpasst.
Trippel führt beides an einem Ort zusammen: die Entwicklung des Kindes und den Papierkram, der dazugehört.
Fristen, die man nicht verpassen sollte
Die Zeitleiste zeigt, was ansteht, bis wann, wer zuständig ist und wo man es einreicht. Sie zeigt nur, was zur eigenen Situation passt — verheiratete Eltern sehen keine Vaterschaftsanerkennung, Selbstständige keine Elternzeit-Anmeldung beim Arbeitgeber.
Zwei Beispiele, warum das nicht nebensächlich ist. Elterngeld wird rückwirkend nur für drei Lebensmonate gezahlt. Kindergeld nur für sechs Monate vor dem Antragsmonat — wer zu spät dran ist, verliert über tausend Euro, und zwar endgültig.
Lebensmonate zählen dabei ab dem Geburtstag, nicht ab Monatsanfang. Bei einer Geburt am 15. Februar endet der dritte Lebensmonat am 14. Mai. Trippel rechnet das aus und erinnert rechtzeitig.
Die Fristenliste ist kostenlos. Auch schon vor der Geburt: Ein Profil lässt sich mit dem errechneten Termin anlegen, und die Fristen richten sich danach, bis das Kind da ist.
Wachstum, in einem Satz erklärt
Perzentile sind für Eltern die am häufigsten missverstandene Zahl der ersten Jahre. Deshalb zeigt Trippel sie nicht als Ring oder Prozentbalken, sondern sagt schlicht:
Von 100 Babys in Miras Alter sind 62 leichter und 38 schwerer.
Dazu die Position auf einer Achse und dahinter die Verteilungskurve — damit sichtbar wird, was an Perzentilen wirklich zählt: Weiter außen heißt nicht schlechter, nur seltener.
Gerechnet wird nach den WHO Child Growth Standards, mit Genehmigung der Weltgesundheitsorganisation. Bei Frühgeborenen rechnet die App mit dem korrigierten Alter.
Der Alltag, ohne Aufwand
Stillen, Fläschchen, Schlaf und Wickeln mit einem Tipp erfasst. Aus den eigenen Daten entsteht nach ein paar Tagen eine Rhythmus-Vorhersage: wann das Kind voraussichtlich müde wird, wann es Hunger bekommt, wie lange es schlafen dürfte.
Das ist eine statistische Schätzung, keine Prognose — Babys folgen keinem Fahrplan. Als Planungshilfe für den Tag reicht sie trotzdem.
Ein Nachtmodus in Schwarz und Bernstein macht das Erfassen um drei Uhr nachts erträglich, ohne dass jemand wach wird.
Vorsorge und Impfungen
U-Untersuchungen mit Zeitfenstern und Inhalten, der vollständige Impfplan mit Erinnerungen, Meilensteine von Monat eins bis vierundzwanzig. Chargennummern lassen sich vom Impfausweis abfotografieren, Untersuchungshefte einscannen.
Für Deutschland nach der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses und dem Impfkalender der STIKO, für die Schweiz nach dem Schweizerischen Impfplan und den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie. Die Länder haben eigene Pläne, keine Übersetzungen voneinander: Masern kommen in der Schweiz mit neun Monaten, in Deutschland mit elf.
Elterngeld und Elternzeit planen
Ein Rechner schätzt das Elterngeld für beide Elternteile, ein Planer legt die Lebensmonate auf einem Raster fest — Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus. Regelverstöße werden sofort angezeigt: zu viele Basismonate, gleichzeitiger Bezug, zu kurzer Bonuszeitraum.
Die Zeiträume aus dem Planer füllen anschließend das Musterschreiben zur Elternzeit aus, das sich als PDF ausdrucken und unterschreiben lässt. Bei der Anmeldung der Elternzeit ist Schriftform vorgeschrieben — eine E-Mail genügt nicht.
Ein Notfallausweis, der ohne Entsperren sichtbar ist
Gewicht, Allergien, Vorerkrankungen, Kinderarzt und Notfallkontakt auf dem Sperrbildschirm. In fünf Sprachen, damit die Angaben auch im Urlaub verständlich sind. Kostenlos.
Alles bleibt auf dem Gerät
Trippel hat keinen Server. Kein Nutzerkonto, keine Anmeldung, keine Analyse, keine Übermittlung — die Daten eines Kindes verlassen das Telefon nicht. Wer möchte, gleicht sie über die eigene iCloud zwischen seinen Geräten ab; auch darauf hat der Anbieter keinen Zugriff.
Im App Store steht bei dieser App unter Datenschutz: keine Daten erfasst.
Genau deshalb gibt es neben dem Abonnement auch einen Einmalkauf. Wo kein Server läuft, entstehen keine laufenden Kosten je Nutzer — und wer eine App zwei, drei Jahre nutzt, soll sie nicht zwei, drei Jahre lang abonnieren müssen.
Was kostenlos ist
Wachstumskurven und Perzentile, U-Untersuchungen, Impfplan, Meilensteine, Fristenliste mit Erinnerungen, Notfallausweis und der Praxisbogen für den nächsten Termin.
Trippel Plus ergänzt Rhythmus-Vorhersage, Widgets und Live Activity, mehrere Kinder, Nachtmodus, Dokumenten-Scan, Apple Health, Jahresrückblick, Reiseplanung sowie Elterngeldrechner, Planer und Musterschreiben.
Für Deutschland und die Schweiz
Beim Anlegen wählt man das Land. Es bestimmt Impfplan, Vorsorgetermine und Fristen. Wachstum, Alltag und Rhythmus gelten überall gleich.
In der Schweiz entfallen Elterngeldrechner, Planer und Musterschreiben — nicht als Lücke, sondern weil das Schweizer Recht keine Elternzeit im deutschen Sinn kennt.
Was Trippel nicht ist
Kein Medizinprodukt. Die App stellt keine Diagnose, gibt keine Therapieempfehlung und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Ein Messwert am Rand des üblichen Bereichs ist für sich genommen kein Befund — die Beurteilung gehört in die Kinderarztpraxis.
Keine Rechtsberatung. Die Fristen beschreiben, was zu tun ist und bis wann. Sie prüfen keinen Einzelfall. Der Elterngeldrechner liefert eine unverbindliche Schätzung; maßgeblich ist der Bescheid der Elterngeldstelle.
Entwickelt von MunichAppDesign. Perzentile nach den WHO Child Growth Standards, Wiedergabe mit Genehmigung der Weltgesundheitsorganisation. Die WHO unterstützt diese App nicht und trägt keine Verantwortung für ihre Inhalte.