
Impfpass
Wann war noch mal die letzte Tetanusimpfung?
Der gelbe Impfausweis liegt in einer Schublade, und beim Arztbesuch fällt einem ein, dass man ihn zu Hause vergessen hat. Die Auffrischung, die vor zwei Jahren fällig gewesen wäre, hat niemand gemerkt. Und wenn die Kinder dazukommen, sind es plötzlich vier Hefte.
Impfpass macht daraus etwas, das man im Blick behalten kann.
Abfotografieren statt abtippen
Den Impfausweis aufschlagen, fotografieren, fertig. Die App liest Datum, Impfstoff und Chargennummer selbst — auch aus Handschrift, auch aus verblassten Stempeln. Wo sie unsicher ist, fragt sie nach, statt zu raten: Sie zeigt den Ausschnitt aus dem Heft und will nur das wissen, was fehlt.
Wer lieber tippt, tippt. Datum und Krankheit genügen, alles Weitere ergänzt die App aus ihrem Impfstoffkatalog.
Was ansteht, auf einen Blick
Beim Öffnen steht oben, was als Nächstes dran ist und wann. Darunter eine Leiste über die kommenden zwölf Monate — man sieht sofort, ob mehrere Termine dicht beieinanderliegen oder lange nichts kommt.
Zu jeder Impfung ist nachvollziehbar, wie die App auf ihr Ergebnis kommt: welche Dosen zählen, welcher Abstand gilt, welche Fassung der Empfehlungen zugrunde liegt. Kein Rechenweg bleibt verborgen.
Erinnerungen, die auch in zehn Jahren kommen
Tetanus alle zehn Jahre, FSME alle fünf — Fristen, die kein Mensch im Kopf behält. Die App meldet sich rechtzeitig vorher, am Tag selbst und noch einmal, wenn etwas liegen geblieben ist. Auf Wunsch zusätzlich als Kalendereintrag, denn eine Mitteilung in zehn Jahren überlebt keinen Gerätewechsel.
Für den Fall, dass es schnell gehen muss
Die Notfallkarte zeigt groß das Datum der letzten Tetanusimpfung und wie lange sie her ist — das, was in der Notaufnahme zählt. Bei einer Verletzung entscheidet sich daran und an der Art der Wunde, ob sofort geimpft wird.
Rechtzeitig geimpft zur Reise
Zielland und Abreisedatum eingeben, und die App rechnet rückwärts: wann welche Impfung begonnen werden muss, damit der Schutz steht. Tollwut braucht drei Dosen über drei Wochen, der Gelbfiebernachweis wird erst zehn Tage nach der Impfung gültig. Wer erst beim Kofferpacken daran denkt, ist zu spät.
Die Daten bleiben, wo sie hingehören
Auf dem Telefon. Kein Nutzerkonto, keine Anmeldung, keine Analysedienste, keine Werbung. Die Texterkennung läuft vollständig auf dem Gerät — kein Foto des Impfausweises verlässt es. Wer möchte, synchronisiert über die eigene private iCloud; auch dorthin haben wir keinen Zugriff.
Das ist keine Zusicherung, sondern eine Bauweise: Die App hat schlicht keine Möglichkeit, Daten an uns zu senden.
Preis
Für eine Person kostenlos — mit allem: Scannen, Fälligkeiten, Erinnerungen, Notfallkarte, PDF- und CSV-Export.
Familie und Geräte schaltet für einmalig 6,99 € mehrere Personen frei, die Synchronisation zwischen den eigenen Geräten und den Reiseplaner. Kein Abonnement, keine laufenden Kosten, und über die Familienfreigabe für bis zu sechs Personen nutzbar.
Impfpass ist kein Medizinprodukt und ersetzt weder den amtlichen Impfausweis noch die ärztliche Beratung. Die App gibt die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut in vereinfachter Form wieder und trifft keine eigene medizinische Aussage. Eine Verbindung zum Robert Koch-Institut besteht nicht.